Eigenfett-Injektion

(Lipofilling)

Lipofilling bezeichnet die Methode, bei der körpereigenes Fett für die Gewebeunterspritzung verwendet wird.

Abhängig von der Menge des transplatierten Fetts unterscheidet man in Mikrografting (< 50 ml) und Makrografting (> 50 ml)

Das Behandlungsprinzip besteht darin, daß körpereigenes Fettgewebe an unauffälliger Stelle, in lokaler Betäubung schonend entnommen, steril aufbereitet und an der gewünschten Stelle verpflanzt wird. Die Eigenfettverpflanzung (Transplantation) kann prinzipiell überall (im Unterhautgewebe) an jeder Körperregion erfolgen. Die Erfolgaussichten, dass transplantierte Fettzellen dauerhaft einwachsen, sind sehr hoch. Das Ergebnis des Lipotransfers ist von langer Dauer und kann im Lauf der Jahre nachkorrigiert werden.

Neben dem sofortigen Volumeneffekt, hat körpereigenes Fettgewee auch einen regenerativen Effekt – durch die enthaltenen Stammzellen – auf die darüberliegende Haut. Nach etwa 6 – 12 Wochen kommt es zu einer deutlichen Verdickung der Haut und einer Zunahme von elastischen Fasern (Regenerative Medizin)

Eigenfett ist ein sehr gut geeignetes Injektionsmaterial, da es – im Gegensatz zu körperfremden Stoffen – zu keinerlei Allergien führt.

Eigenfetttransplantationen oder Eigenfetteinspritzungen stellen heute die Therapie der 1. Wahl bei der Faltenbehandlung im Gesichtsbereich (Mikrografting) dar. Bei der Volumenaugmentation im Brust und Gesäßbereich können immer mehr Patienten zuverlässig mit einer Eigenfett-Transplantation (Makrografting) anstelle einer Silikonprothese, oder mit deutlich kleiner Silikonprothese („Hxybrid-Operation“) behandelt werden. Im Gegensatz zu den Silikonprothesen treten bei der Eigenfett-Transplantation keine Spätkomplikationen wie die Kapselkontrakturen auf.

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