Chronische Wunden und Problemwunden

Chronische und Problemwunden stellen eine große Herausforderung dar. Hiervon sind nicht nur der Patient, sondern auch die Menschen im Umfeld betroffen.

Für eine moderne und komplette Behandlung chronischer wunden und Problemwunden ist die Plastische Chirurgie unerläßlich.

Prof. Hierner ist ein Pionier der modernen multidisziplinären, multiprofessionellen Wundbehandlung.

Warum entstehen chronische Wunden und Problemwunden?

„Wunde ist nicht gleich Wunde“: Chronische und Problemwunden haben unterschiedliche Ursachen. Wichtig ist aber immer nicht die Wunde als ein lokales Problem (lokale Wundheilung), sondern auch als ein systemisches Problem (Allgemeinzustand des Patienten) zu sehen.

Welche Formen der chronischen Wunden und Problemwunden gibt es?

Zu den sogenannten Problemwunden zählen u.a.:

Die klassischen chronischen Wunden sind:

  • Diabetisches Fuß-Syndrom
  • Decubitus (Druckgeschwüre)
  • Ulcus cruris („offene Beine“)

Bei den Tumorwunden unterscheidet man in:

  • Defekte nach chirurgischer Tumorentfernung
  • Strahlenschaden (Defekte nach Strahlentherapie)
  • Paravasate (Komplikationen bei Chemotherapie)

Welche Folgen haben chronischen Wunden und Problemwunden?

Chronische und Problemwunden stellen eine große Herausforderung dar, denn sie:

  • treten in jedem Alter – vom Neugeborenen bis zum Greisen – auf
  • nehmen stetig an medizinischer und volkswirtschaftlicher Bedeutung zu
  • betreffen nicht nur den Patienten, sondern auch sein Umfeld

Wie kann man chronischen Wunden und Problemwunden behandeln?

Aufgund der größen Anzahl und der Diversität der chronischen Wunden, Problemwunden und Tumorwunden wird deutlich, daß eine einzige Disziplin oder Fachrichtung alleine nicht in der Lage ist alle Wunden zu versorgen.

Das Wund-Kompetenz-Zentrum „El Quetzal“ ist eine interdisziplinäre und multiprofessionelle Kooperationsplattform aller an der Versorgung von chronischen Wunden und Problemwunden beteiligten Disziplinen.

Durch eine enge interdisziplinäre (transversale) und multiprofessionelle Zusammenarbeit mehrerer Fachspezialitäten im ambulanten und stationären Bereich kann erreicht werden:

  • Verbesserung der Versorgung des Patienten
  • optimale Nutzung von (knappen) Ressourcen
  • Möglichkeit der standardisierten Evaluation von Behandlungspfaden
  • Möglichkeit der multidisziplinäre Aus- und Weiterbildung

Das Wund-Kompetenz-Zentrum „El Quetzal“ besteht aus 5 Säulen.

Für einen auch nach der stationären Entlassung andauernden Behandlungserfolg ist eine enge Verzahnung mit dem ambulanten Bereich (Wund-Netzwerk) notwendig. Dabei suchen wir auch gezielt den Kontakt mit dem Hausarzt und dem ambulanten Pflegedienst, da diese den Patienten und seine Lebensumstände oft am besten kennen.

Spezialsprechstunde „chronische Wunden und Problemwunden“: Um Patienten mit chronischen Wunden und Problemwunden schnell und umfassend helfen zu können, haben wir seit mehreren Jahren eine Spezialsprechstunde chronische Wunden und Problemwunden eingerichtet.

Problemwunden

Diabetisches
Fuß-Syndrom

Decubitus

Ulcus cruris

Tumor-wunden