Begutachtung
(Medizinische Gutachten)

Ein medizinisches Gutachten ist eine Analyse eines Behandlungsprozesses. Prof. Dr. Robert Hierner ist ein sehr erfahrener und geschätzter, unabhängiger Gutachter in Fragen der:

  • Plastischen und Ästhetischen Chirurgie
  • Ästhetischen Medizin
  • Handchirurgie

Wann benötigt man ein medizinisches Gutachten?

Ein medizinisches Gutachten im Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie (Schönheitschirurgie) , der Ästhetischen Medizin und der Handchirurgie ist dann notwendig, wenn unterschiedliche Meinungen bezüglich einer Behandlung (Operation) zwischen Arzt und Patient bestehen.

Wer kann ein medizinisches Gutachten in Auftrag geben?

Gutachtenaufträge entstammen nahezu sämtlichen Rechtsbereichen. In allen Rechtsgebieten können auch Betroffene (Geschädigte, Versicherte, Beschuldigte oder sonst Beteiligte) Gutachten in Auftrag geben. Prinzipiell unterscheidet man:

  • Gerichtsgutachten
  • Sachverständigengutachten gem, §109 SSG
  • Privatgutachten

Macht ein medizinisches Gutachten überhaupt Sinn?

Bei Gerichtsgutachten besteht ein Auflagen-, Hinweis- und Beweisbeschlusses eines Gerichtes aufgrund dessen – auf Antrag des Beklagten oder des Klägers – Beweis erhoben werden soll. Das Gericht bestimmt eine (einen) Gutachter.

Bei Privatgutachten und Beauftragungen nach §109SGG entscheiden Betroffene und Bevollmächtigte über die Vergabe eines Gutachtenauftrages. Hier ist es sinnvoll, im Vorfeld einer Beauftragung die Chancen und Risiken aus medizinischer Sicht im Rahmen einer Vorprüfung zu erörtern. Ohne wissenschaftliche Aussicht auf Erfolg stellen diese ein unnötiges, finanzielles Wagnis dar.

Ablauf des medizinischen Gutachtens

1) Sammeln aller wichtigen Unterlagen (Aktenlage):
Voraussetzung für ein möglichst gründliches Gutachten ist es möglichst alle Informationen über den Behandlungsverlauf (Patientenakte mit allen zusätzlichen Untersuchungsbefunden) zusammenzutragen.

  • Patient
  • Anwalt
  • Gericht
  • Versicherung

2) Fragestellung:
Als nächstes muß die Fragestellung des Gutachtens (z.B. Beweisbeschluß) exakt definiert werden

  • Patient
  • Anwalt
  • Gericht
  • Versicherung

3) Aktenstudium:
Der nächste Schritt ist das Aktenstudium.

  • Gutachter

4) Gutachterliche Untersuchung:
Neben dem Aktenstudium bildet das die gutachterliche Untersuchung die Grundlage für eine fundierte Beurteilung des Gutachters. Falls nötig, werden weitere Diagnoseverfahren mit apparativen Untersuchungen – beispielsweise die Kernspinntomographie (MRT) – durchgeführt.
Bei komplexen Fragestellungen können auch Zusatzgutachten im Bereich anderer Fachgebiert (z.B. Psychologisches Gutachten bei subjektiver Beeinträchtigungen, …) notwendig werden.

  • Gutachter
  • Patient

5) Gutachterliche Beurteilung:
Auf der Basis der Krankenakte und der Ergebnisse der gutachterlichen Untersuchung, werden nun die zu beantwortenden Fragen der Fragestellung, unter wissenschaftliche Gesichtspunkten und orientiert an objektivierbaren Tatsachen bearbeitet.

Die Aufgabe des Gutachters (medizinischen Sachverständigen) ist es, dem Auftraggeber (z.B. Gerichte, Versicherer, Berufsgenossenschaften, Rechtsanwälte, Privatpersonen) objektive Sachinformationen zu liefern, die bei der Entscheidungsfindung und Bewertung helfen, und schließlich zu einem Beschluß (Urteil) führen

  • Gutachter